HSW Podcast, Episode 7
Larissa aus Tafers hat nie den einfachen Weg gewählt – dafür immer den spannendsten. Aufgewachsen im Sensebezirk, absolvierte sie das KV, bevor sie sich für ein berufsbegleitendes Studium an der HSW entschied – und zwar dreisprachig. «Ich war etwas am Überlegen, ob ich das in drei Sprachen schaffe. Dann dachte ich, das sei doch eine gute Sache», erinnert sie sich im Podcast-Interview. Parallel arbeitete sie bei der Freiburger Kantonalbank. «Ich hätte mir nicht vorstellen können, die HSW einfach Vollzeit zu machen. Das Arbeiten ist ein wichtiger Zusatz.»
Ihr Weg nach der HSW führte über ein Auslandssemester in Boston an die Universität Bern, wo sie den Master in Volkswirtschaftslehre mit Auszeichnung abschloss. «Boston als Stadt ist faszinierend, weil auf so kleinem Raum so viele gute Leute zusammenkommen», sagt sie über ihr Semester in den USA. Danach folgte das Doktorat – eine Sammlung von drei Forschungspapieren über den Zusammenhang zwischen Konjunkturzyklen und Finanzmärkten. «Es geht darum, welchen Effekt die Geldpolitik auf die Realwirtschaft hat. Der kausale Zusammenhang ist nicht so einfach», erklärt sie.